„Hallo aus Namibia“ - Teil 3
 

Eine interessante Beobachtung konnte ich immer wieder machen. In einigen Laendern Afrikas begrueßt man sich mit der rechten Hand, dass einem kleinem Ritual gleicht. Ausserdem wird die linke Hand der eigenen rechten Hand zu gefuehrt. Eine Ueberlieferung von frueher, zum Zeichen, dass man unbewaffnet ist. In Malawi haengen Leute von der ganzen Welt ab, die ein bisschen die Mentalitaet - Wir haben uns doch alle lieb, oder!? - verkoerpern. Bob Marlay und Rastalocken sind allgegenwaertig. Die Joints sind fast so gross wie Alditueten.

In Sambia war ich unter anderem einige Tage im Luanga Nationalpark, hing einige Zeit im Backpacker Hotel in Lusaka ab, um dann weiter zu denn Victoria-Wasserfaellen zu fahren. Hier nahm ich an einem Helicopterflug (drei Personen) teil. 15 Minuten waren fuer einen Flug in dem sehr engen Canon bestimmt und sind zum unvergesslichen Erlebnis geworden. Links und rechts dicht an den Felswaeden fliegend, konnte ich die nun senkrecht stehenden Rotorblaetter sehen.. Phantastisch.! Weitere 15 Minuten wurden fuer den Flug ueber den Faellen verwendet.

Sonstige Aktivitaeten und Vorkomnisse. Schlangenfarm besucht mit Fuetterung von unschuldig piependen Kueken. Einige Tage auf einer Gepardenfarm verbracht. Mit fussballverrueckten Afrikanern Champions Laeuge Spiele gesehen. Etoscha-Nationalpark in Namibia besucht. Habe dort meinen ersten Leoparden gesehn.Um 6.30 Uhr. Ein unglaubliches Gefuehl. Ca. 26000 km gefahren, noch keine einzige Reifenpanne. MAN und der Aufbau - alles Bestens. Unglaublich, habe einen Overlandtruck (Cairo-Kapstadt) jetzt 6 mal seit dem Sudan wieder getroffen. Dieses individuelle Reiseunternehmen aus Canada bietet von der A. Durchquerung bis hin zu einzelnen Bausteinen auf dem Trip alles an. Der 11 Tonner wird von 2 Maedchen (Australien und England) gefahren, die auch die gesamte Technik super beherrschen. So war auch das Fahren fuer die Beiden mit dem MAN ueberhaupt kein Problem.


Wir treffen uns in Kapstadt wieder, um eine Riesenfete zu starten.. Fischen im Atlantik. Sowohl von der Kueste als auch mit einem kleinem Fischerboot.

Mit diesem letzten Bericht aus Namibia und Afrika ueberhaupt moechte ich mich noch einmal bei allen Beteiligten, die zum Gelingen dieser Reise beigetragen haben, recht herzlich bedanken.

Weiterhin alles Gute und herzliche Gruesse
Jens

Ich habe es geschafft, nein, erlebt. Dies ist wohl der bessere Ausdruck.
Ich bin zufrieden.


Lesen Sie auch kommenden Monat weiter, wenn es in unserer Abenteuer-Serie wieder heißt: "...weiter geht die Fahrt!"


weiter zu den Oldtimern...

 
 

 

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